Was ist Diabetes?

Was ist Diabetes?

Und welche Typen gibt es?

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerhaushalt nicht mehr richtig funktioniert. Chronisch heißt: Diabetes kann nicht geheilt werden. Aber mit Medikamenten, gesunder Ernährung und Bewegung können Betroffene heute ihr Leben ohne größere Einschränkungen genießen und schwere Folgeerkrankungen vermeiden.

Denn die Folgeschäden sind das, was Diabetes so gefährlich macht. Herz und Gefäße, Augen, Nerven und Nieren können durch den gestörten Blutzuckerstoffwechsel oft irreparabel Schaden nehmen. Und weil der Diabetes - vor allem der weitverbreitete Typ 2 - nicht weh tut, bleibt er oft sehr lange unbemerkt.

Welche Diabetes-Typen gibt es?

Menschen mit Diabetes mellitus haben unbehandelt einen höheren Blutzuckerwert als gesunde, weil der Zuckerstoffwechsel gestört ist. Das kann im Wesentlichen zwei Ursachen haben:

  1. Der Körper stellt nicht ausreichend Insulin her, das den Treibstoff Zucker in die Zellen bugsiert. Man spricht hier von Typ 1 Diabetes.
  2. Die Körperzellen „erkennen“ das Insulin nicht mehr und nehmen deshalb den Zucker aus dem Blut nicht auf (Insulinresistenz). Diese Form der Blutzuckerstörung heißt Typ 2 Diabetes. 95 % aller Diabetes mellitus-Erkrankungen gehören zu diesem Typ.

Weil diese Form früher vor allem bei älteren Menschen auftrat, wird sie oft auch Altersdiabetes genannt. Aufgrund mangelnder Bewegung und falscher Ernährung wird Typ 2 Diabetes heute schon bei Kindern diagnostiziert.

Darüber hinaus können schwangere Frauen, insbesondere bei Übergewicht, Diabetes (Gestationsdiabetes) entwickeln.

Und was sind pankreopriver Diabetes und Diabetes insipidus?

Außer Diabetes mellitus gibt es noch weitere Diabetesformen, die jedoch nur sehr selten vorkommen.

Pankreopriver Diabetes entsteht in der Folge einer Erkrankung oder Schädigung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die für die Produktion von Insulin zuständig ist. Weil in diesem Fall eine andere Erkrankung die Ursache für die Störung im Blutzuckerstoffhaushalt ist, spricht man hier auch von einem sekundären Diabetes. Diabetologen fassen sie oft auch unter dem Begriff „Typ 3 Diabetes“ zusammen.

Mit Diabetes insidipus bezeichnen Ärzte eine sehr seltene Hormonmangelerscheinung, bei der die Wassersteuerung der Nieren nicht mehr richtig funktioniert. Es kommt zu extrem hohen Ausscheidungen von Urin. Die Produktion von Insulin ist bei dieser Erkrankung nicht beeinträchtigt.

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