Diabetische Nephropathie

Die Nieren sind bei Diabetes mellitus besonders gefährdet. In den Nieren filtern feinste Blutgefäße Gift- und Abfallstoffe aus unserem Körper. Liegt der Gehalt des Blutzuckers über lange Zeit zu hoch, können diese Gefäße regelrecht „verstopfen“. Das bedeutet: Der Körper ist irgendwann nicht mehr in der Lage, die ausgefilterten Gift- und Abfallstoffe mit dem Urin auszuscheiden. Man spricht in diesem Fall von einer Niereninsuffizienz infolge von Diabetes oder diabetischer Nephropathie. Im schlimmsten Fall bedeutet das für den Betroffenen eine regelmäßige Dialysetherapie.

Weil sie keine Schmerzen verursacht, wird eine Niereninsuffizienz häufig übersehen. Sie kann allerdings bei gezielten Kontrolluntersuchungen leicht und frühzeitig erkannt werden.

Im Falle eines sehr seltenen Phäochromozytoms können die Nieren auch zum Verursacher von Diabetes werden.

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